Briefkasten kaufen: Diese 7 Kriterien solltest du beachten

Im Zuge unseres Hausbaus gab es viele kleine und große Anschaffungen zu besorgen. Auf unserer To-Do-Liste stand dabei auch ein Briefkasten. Dessen Wahl wir uns gar nicht so einfach gemacht haben. Denn wie wir feststellen mussten, gilt es dabei einige Kriterien zu klären. So manches Detail wurde uns erst im Nachhinein bewusst. Weshalb wir in diesem Ratgeber die sieben wichtigsten Aspekte zusammenfassen, welche Sie beim Briefkasten kaufen beachten sollten.

Briefkasten kaufen - Diese 7 Kriterien solltest du beachten

Briefkasten kaufen: Aktuelle Bestseller bei Amazon

Schlussendlich haben wir uns für diesen günstigen Briefkasten in Anthrazit* entschieden. Er zählte zur damaligen Zeit zu den Bestsellern auf Amazon. Mittlerweile hat er schon mehr als 230 überwiegend positive Rezensionen erhalten.

Nachfolgend geben wir Ihnen einen kleinen Überblick, welche Briefkästen sonst noch gern gekauft werden:

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  • Maße: 37 x 37 x 10,5 cm - Briefschlitz 33,5 x 3,5 cm: Hier finden auch große Briefe und Ihre Post sowie...
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  • ORDENTLICH: Platz für ein Namensschild vorhanden
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  • ORDENTLICH: Das separate Zeitungsfach lässt genug Platz in Ihrem Briefkasten für die eigentliche Post...

Letzte Aktualisierung: 18.09.2020 / Affiliate-Links* / Bildquelle: Amazon

Kaufratgeber: Diese 7 Kriterien entscheiden

Sollte Ihnen keiner dieser Briefkästen zugesagt haben, geht die Suche weiter. Nach unseren Erfahrungen, sind dabei folgende Kriterien entscheidend:

1. Größe

Wie groß sollte ein Briefkasten sein? Darauf haben wir beim Kauf gar nicht geachtet, weil wir von einem genormten Modell ausgingen. Was zu einer Überraschung führte. Während normale Briefumschläge, kleine Kataloge und Flyer problemlos hinein passen, ragen A4-Umschläge ein Stück weit hinaus.

Der gekrümmte Deckel schützt in den meisten Fällen immer noch unsere Post. Doch es ist umso offensichtlicher, dass etwas in ihm steckt und das wollen Sie ggf. vermeiden. Damit ein Großbrief gänzlich darin Platz nimmt, muss der Kasten dafür entsprechend ausgelegt sein.

Optisch ist es auch so eine Frage. Kleine Briefkästen werden schlechter wahrgenommen. Gerade wenn er sich auf weiter Entfernung zur Straße befindet, kann dies so manchen Lieferdienst oder Spediteur verwirren. Insbesondere dann, sollte nur am Briefkasten Ihre Hausnummer zu erkennen sein.

2. Sichtfenster

Schon vor dem Öffnen wissen, ob es sich lohnt. Ein Sichtfenster macht es möglich. Es sollte aus Glas bestehen, da Kunststoff mit der Zeit zum Vergilben neigt. Bedenke jedoch, dass nicht nur du neugierige Blicke auf den Inhalt des Briefkasten werfen könntest.

3. Zeitungsfach

Die optimalen Briefkasten-MaßeWer kennt den vollgestopften Briefkasten nicht? Meistens nimmt die Mittwochs- und Sonntagszeitung den gesamten Platz. Briefe schauen oben heraus oder werden mit Gewalt ins Innere verfrachtet. Um dem vorzubeugen, haben wir uns für einen Briefkasten mit separatem Zeitungsfach entschieden.

Es sollte breit genug sein, damit eine handelsübliche Zeitung vollständig darin unterkommt. Andernfalls ist sie einem möglichen Regen unnötig stark ausgesetzt. Das Zeitungsfach kann nur auf einer oder beiden Seiten geöffnet sein. Wir haben uns für die zweite Variante entschieden, weil man somit von links und rechts nach der Zeitung greifen kann.

4. Nummer & Namensschild

Unser Wunsch war es, auf dem Briefkasten unseren Familiennamen sowie die Hausnummer sehen zu können. Weil er direkt an der Straße stehen würde, hätte unsere Anschrift somit eine hohe Sichtbarkeit.

Unsere Lösung: Ein lasergraviertes Hausnummern-Schild*. Auf Edelstahl geprägt und pulverbeschichtet. Ebenfalls in Anthrazit gehalten, um sich von unserem Briefkasten nicht abzuheben. Außer die Schrift selbst versteht sich.

In den seltensten Fällen werden Briefkästen direkt mit einer Hausnummer geliefert. Das Schild befestigten wir mit einem speziellen Silikonkleber. Dadurch gingen Schild und Briefkasten eine unzertrennbare Verbindung ein.

5. Anzahl der Haushalte

Die meisten Briefkästen werden für Einfamilienhäuser und Wohnungen gekauft. Sollten Sie über eine Einliegerwohnung verfügen, wäre ein doppelter Briefkasten angebracht. Auf diese Weise kann der Postbote die Briefe entsprechend trennen. Für Mehrfamilienhäuser mit drei oder mehr Parteien, empfehlen sich sogenannte Briefkastensysteme. Hierbei wird die Post waagerecht hinter den jeweiligen Schlitz geschoben. Dadurch behält der Kasten ein schlankes Maß und ist für viele Mieter geeignet.

6. Farbe & Design

Antiker Briefkasten im Retro-DesignWenngleich der Briefkasten optisch relativ wenig Platz für sich beansprucht, so soll er doch ins Farbkonzept des Hauses passen. Silber bzw. Grau gilt als neutral und ist mit allem kombinierbar.

Wir sind unserem Mix aus Weiß und Anthrazit treu geblieben. Wobei ich sagen muss, dass ein dunkler Briefkasten gefühlt viel mehr Vogelkot anzieht. Doch für uns war diese Farbwahl genau richtig.

Wer es ausgefallen mag, kauft einen Briefkasten in antiker Optik bzw. im Retro-Stil. Unter diese Bezeichnungen fallen sehr unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten. Oftmals ist das Posthorn zu sehen. Die Schrift darüber in Silber oder Gold. Antik kann aber auch viele Verzierungen und Schnörkel bedeuten. Am besten stöbern Sie einmal bei eBay und Amazon.

7. Mit Ständer oder zur Wandmontage?

Der von uns gewählte Briefkasten sollte freistehend sein, also nicht zur Wandmontage. Während der Kasten selbst relativ günstig ist, erweisen sich die Ständer als recht teuer. Meistens bestehen diese aus Aluminium oder Edelstahl. Wenn dieser nicht mit dem Briefkasten geliefert wird, muss der separat gekaufte Ständer passgenau sein. Sowohl seine Breite, als auch die Befestigungsmöglichkeiten, sollten gegeben sein. Ansonsten wird es eine ziemliche Bastelei und nicht immer klappt es mit dem Improvisieren.

Wer es einfach mag, der kann sich aber auch einen Briefkastenständer selber bauen. Bspw. mit ein oder zwei Holzpfosten aus dem Baumarkt. Entsprechend zugeschnitten und lackiert. Unser Modell hat seinen endgültigen Platz noch nicht gefunden. Aber ich tendiere zum Eigenbau, um den Stil dem Rest des Hauses anpassen zu können.

Hinweis: Manche Briefkästen lassen sich gar nicht an der Wand montieren und dort einwandfrei öffnen. Dies kommt bei dem Einlegen bzw. Entnahme von oben vor. Die Klappe würde hinten anschlagen. Entweder lässt sich der Kasten gar nicht weit genug öffnen oder es kommt mit der Zeit zur Beschädigung an der Fassade bzw. dem Briefkasten selbst.

Häufig gestellte Fragen (FAQ):

Wir haben uns bei der Recherche umgeschaut und sind auf eine Reihe von beliebten Fragen gestoßen.

Was sind die optimalen Briefkasten-Maße?

Es existiert tatsächlich eine Vorschrift für die Maße eines Briefkastens. Die DIN EN 13724 gibt vor, wie so ein zertifiziertes Modell zugeschnitten sein muss. Der Einwurfschlitz muss dabei 230 mm bzw. 325 mm betragen (Quelle: Deutsche Post). Hierbei geht man von einem genormten C4-Umschlag aus, welcher quer oder längs eingeworfen wird.

Der Innenraum des Briefkasten sollte so bemessen sein, dass der erwähnte C4-Umschlag in vollem Umfang (229 × 324 mm) dort hinein passt. Andernfalls guckt er oben drüber.

Wie kann ich meinen Briefkasten sichern?

Am einfachsten gelingt diese über das Nachrüsten einer sogenannten „Entnahmesicherung“. Diese wird auf der Innenseite, knapp unter dem Schlitz angebracht. Es handelt sich um kleine abgerundete Zacken mit leichter Biegung nach unten. Auf diese Weise können Briefe nach unten gleiten. Sollte jemand seine Hand hinein stecken, bekäme er Probleme beim Herausziehen. Seine Finger klemmen sich ein und die unbefugte Entnahme der Post wird verhindert.

Die Wertigkeit des Briefkastenschlosses ist ebenso von Bedeutung. Sie können dieses bei günstigen Modellen nachträglich austauschen. Somit haben Diebe schlechtere Karten und benötigen ggf. mehr Zeit zum Aufbrechen.

Sollten Sie eine hohe und wiederholte Diebstahlchance sehen, wäre das Anbringen einer Überwachungskamera zu überlegen. Allerdings müssen Sie dann auch auf die Videoaufzeichnung hinweisen und das Einverständnis Ihrer Mieter einholen.

Wo ein Namensschild für den Briefkasten kaufen?

Wie bereits erwähnt, können Sie für wenig Geld ein Namensschild mit Hausnummer gravieren lassen. Ein Laser verewigt die gewünschten Buchstaben und Zahlen darauf. Beachten Sie, dass der Briefkasten eine ausreichend große und geschlossene Fläche dafür besitzt. Bei manchen Designs mit Sichtfenstern und/oder Unterteilungen im Metall, sieht dies wenig ansprechend aus.

Tipp: Wir haben unser Namensschild für den Briefkasten hier gekauft*.

Außerdem sollte das entsprechende Montagematerial beiliegen oder hinzugekauft werden. Damit Sie nicht die Beschichtung des Briefkastens durchbohren und somit beschädigen müssen, empfiehlt sich ein Silikonkleber.

Wie sieht ein alter französischer Briefkasten aus?

Hierbei handelt es sich meistens um einen sehr schlanken, hohen Briefkasten. Um sich einen Eindruck zu verschaffen, nutzen Sie die Google-Bildersuche.

Wo gibt es einen Briefkasten zu kaufen?

An folgenden Orten können Sie einen Briefkasten kaufen:

  • Nahezu alle Baumärkte bieten Ihnen eine kleine Auswahl. Sei es Obi, Bauhaus, Globus oder Toom.
  • Die größere Auswahl ergibt sich im Internet. Amazon, eBay, Otto und andere Versandhändler vertreiben eine Fülle an Designs. Achten Sie dabei auf die bisherigen Bewertungen, um eine gute Kaufentscheidung zu treffen.
  • Ebenfalls bieten im WWW einige Hersteller individuell produzierte Briefkästen an. Diese mögen zwar teurer sein, aber Sie können so alle individuellen Wünsche umsetzen lassen.

Kurios: Wir fanden heraus, dass gelegentlich nach einem Briefkasten von IKEA gesucht wird. Dabei verkauft das schwedische Möbelhaus gar keine.

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