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Glasfaser ins Haus – jetzt oder nie

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Vor kurzem standen zwei nette junge Männer vor unserer Tür. Drei Wochen später erneut zwei andere. Dieser rege Besuch war mehr oder weniger gewollt von uns. Hier handelte sich dabei um Außendienstmitarbeiter von „Unsere Grüne Glasfaser“, kurz UGG. Zunächst entschieden wir uns für einen Glasfaser-Anschluss, später dann aber dagegen. Warum und wieso, das möchte ich in diesem Erfahrungsbericht kurz schildern.

Glasfaser ins Haus - jetzt oder nie
Bild von Markus Jöckel auf Pixabay

Wir hatten schon fast alles an Internetverbindungen

Ich persönlich verfüge seit mehr als 16 Jahren über irgendeine Form von DSL-Anschluss. Zunächst noch in der Wohnung meines Vaters, später in der WG für ein paar Monate. Inklusive einiger Verträge bei verschiedenen Providern. Denn wir sind mit den Jahren einige Mal umgezogen. Meistens war es eine klassische DSL-Verbindung aus der Telekom-Dose.

Bis auf unsere letzte Wohnung in Dessau. Da wurde es ein wenig wild. Die Wohnung lag in einem Hinterhof inmitten der Innenstadt. Trotzdem gab es zunächst keine stabile DSL-Leitung, da alle Ports schon belegt waren. Kurzzeitig gab uns der Nachbar eine Wohnung tiefer seinen WLAN-Schlüssel und wir teilten uns die monatlichen kosten. Dann ergab sich eine ganz andere Möglichkeit.

Hier wurde plötzlich Kabel-Internet von „Kabel Deutschland“ angeboten. Eine deutlich schnellere, stabilere und günstigere Form des Breitbandinternets. Zugegeben, es braucht dafür einen speziellen Router, welchen wir uns mieteten. Alles funktionierte einwandfrei und ich wäre gern dabei geblieben. Doch am neuen Wohnort im Harz gab es diese Option aufgrund mangelnden Ausbaus nicht.

Glasfaser-Anschluss im Haus

Also war erneut ein Umdenken gefragt. In der neuen Wohnung kehrten wir zum alten DSL-Anschluss zurück. Wenige Jahre später erfolgte dann unser Hausbau und wir setzten dies so fort. Da wir viel im Home Office arbeiten und zudem nur noch über Internet den TV nutzen, kamen mobile Verbindungen mit Datenvolumen nicht in Frage.

Nun ergab sich dann kürzlich die Chance auf Glasfaser umzusteigen. Und zwar bis Ende Mai sogar völlig umsonst, da UGG von seinen Partnern, dem Mobilfunkanbieter O2 sowie der Allianz, gefördert wird. Nach etwas Bedenkzeit rief ich die jungen Männer wieder an. Sie schickten ein anderes Duo, bei dem ich den neuen Vertrag zunächst unterschrieb. Alles auf Vorbehalt, solange noch kein Gespräch mit dem Bauleiter stattfand.

Dazu kam es auch nie, weil ich mich in der Zwischenzeit informiert und gegen den Glasfaser-Anschluss entschieden hatte. Und zwar aus mehreren Gründen:

  • Die Bewertungen zur UGG im Internet ließen nichts Gutes erhoffen. Der Glasfaser-Ausbau in Deutschland verläuft zum Teil schleppend und sehr chaotisch. Dies scheint ein allgemeines Problem zu sein, nicht nur bei UGG. Manche Nutzer warten ewig auf ihren Anschluss, manche werden sogar vergessen. Insgesamt war die Chance für viel Ärger sehr groß, so mein Eindruck. Da wir aber beruflich auf stabiles Internet angewiesen sind, wollte ich dieses Risiko nicht eingehen. Selbst wenn uns versprochen wurde, dass es einen nahtlosen Übergang geben soll. Im Internet erfuhr ich zum Teil anderes.
  • Der Vertrag zum Glasfaser-Anschluss wäre auf 250 MB/Sekunde gedeckelt gewesen. Die 1.000er-Leitung ist hier bis auf Weiteres nicht vorgesehen. Ich verglich unsere Möglichkeiten mit dem aktuellen DSL-Anbieter und fand heraus, dass dieser ebenfalls 250 MB/Sekunde leisten könnte. Unser gemieteter Router ist zudem auch dafür ausgelegt.
  • Nun hatte ich die Wahl zwischen einem großen Aufwand samt viel Risiko und einem simplen Anruf bei meinem derzeitigen Provider, wenn ich die Internetverbindung aufstocken möchte.
  • Preislich ergeben sich hierbei übrigens kaum bzw. sehr geringe Unterschiede. Es kommt auf den gewählten Tarif sowie den Router zur Miete an.
  • Der Glasfaser-Gedanke war zunächst verlockend, da ich an die Zukunft dachte. Mit mehr Endgeräten die gleichzeitig im Haus verbunden sein werden. Momentan genügt unsere 50.000er-Verbindung noch, wenn Fernseher und ein Computer (fürs Gaming) gleichzeitig laufen. Weshalb ich davon ausgehe, dass ein Upgrade auf 250 MB/Sekunde vollkommen genügen dürfte.

Trotzdem mag es ein Fehler sein, sich jetzt gegen Glasfaser entschieden zu haben. Möchten wir das in Zukunft nachrüsten, gelingt dies nur auf eigene Kosten. Welche sich derzeit auf etwa 800€ belaufen würden.

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About Marvin

Ich arbeite seit nun mehr zehn Jahren als Texter mit Fokus auf Produktbeschreibungen. Unter diesem Einfluss entstand Echte-Erfahrungen.de. Wenn du mehr zu meiner Person und Vorgehensweise erfahren möchtest, besuche meine "Über Mich"-Seite.Mehr von mir bei: Facebook, Instagram, YouTube & Xing.

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